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Klausur erzeugen · Abitur 2027 · Niedersachsen

ChemieErhöhtes Anforderungsniveau

Alle Themen der amtlichen Vorgaben für diesen Jahrgang. Schließ ein, was du üben musst, schließ aus, was sitzt. Was offen bleibt, wird gezogen.

vorläufig, Änderungen möglich

Niedersachsen veröffentlicht für dieses Fach keine jahrgangsbezogene Themenauswahl. Gezeigt werden deshalb die verbindlichen Inhalte des geltenden Kerncurriculums für die Qualifikationsphase, die für den Abiturjahrgang 2027 ebenso gelten wie für benachbarte Jahrgänge.

Bearbeitungszeit300 Minuten, 5 StundenThemen in den Vorgaben6, davon 6 verbindlich
Themen der Klausur
  • verbindlichwird gezogen

    Energetische und kinetische Aspekte chemischer Reaktionen

    Wie chemische Reaktionen Energie umsetzen und wie schnell sie ablaufen: Thermodynamik, Kalorimetrie, Katalyse und Reaktionsgeschwindigkeit.

    • Innere Energie als Summe aus Kern-, chemischer und thermischer Energie, 1. Hauptsatz der Thermodynamik, Enthalpieänderung bei konstantem Druck, Standard-Bildungsenthalpie
    • Kalorimetrische Bestimmung von Reaktionsenthalpien, Lösungsenthalpie als Summe aus Gitter- und Hydratationsenthalpie, Satz von Hess
    • Einfluss eines Katalysators auf die Aktivierungsenergie, Modellvorstellung des Übergangszustands
    • Reaktionsgeschwindigkeit als Änderung der Stoffmengenkonzentration pro Zeiteinheit, Einfluss von Temperatur, Druck, Konzentration und Katalysatoren mithilfe der Stoßtheorie
    • Zusätzlich im erhöhten Anforderungsniveau: 2. Hauptsatz der Thermodynamik, Entropie, freie Enthalpie und Gibbs-Helmholtz-Gleichung als Kriterium für den freiwilligen Ablauf chemischer Prozesse
  • verbindlichwird gezogen

    Chemisches Gleichgewicht

    Wie sich chemische Gleichgewichte einstellen, wie ihre Lage mit dem Massenwirkungsgesetz beschrieben wird und wovon sie beeinflusst werden kann.

    • Chemisches Gleichgewicht auf Stoff- und Teilchenebene, Notwendigkeit eines geschlossenen Systems, Ausgangs- und Gleichgewichtskonzentration
    • Massenwirkungsgesetz: Aufstellen des Terms für die Gleichgewichtskonstante Kc, Aussagen zur Lage des Gleichgewichts
    • Einfluss von Stoffmengenkonzentration, Druck und Temperatur auf den Gleichgewichtszustand (Prinzip von Le Chatelier), Temperaturabhängigkeit der Gleichgewichtskonstante, homogene und heterogene Katalyse in technischen Prozessen
    • Zusätzlich im erhöhten Anforderungsniveau: Berechnung von Gleichgewichtskonstanten und Gleichgewichtskonzentrationen, Löslichkeitsgleichgewichte als heterogene Gleichgewichte, Löslichkeitsprodukt, Fällungsreaktionen zum Nachweis von Halogenid-Ionen
  • verbindlichwird gezogen

    Protonenübertragungsreaktionen

    Säure-Base-Reaktionen nach Brönsted, der pH-Wert und seine Berechnung sowie Titrationen als quantitatives Verfahren.

    • Säure-Base-Theorie nach Brönsted, Protolysegleichungen und korrespondierende Säure-Base-Paare, Neutralisationsreaktion, Säure-Base-Indikatoren bei Titrationen
    • Berechnung der Stoffmengenkonzentration saurer und alkalischer Probelösungen aus Neutralisationsreaktionen, Massengehalt von Säuren in Alltagsprodukten
    • Autoprotolyse des Wassers als Gleichgewichtsreaktion, Definition des pH-Werts
    • Säurekonstante und Basenkonstante als spezielle Gleichgewichtskonstanten, Berechnung von pH-Werten starker und schwacher einprotoniger Säuren und Basen, pKS- und pKB-Werte
    • Zusätzlich im erhöhten Anforderungsniveau: Berechnung der Stoffmengenkonzentration mehrprotoniger Säuren, pH-Werte von Salzlösungen, Titrationskurven starker und schwacher Säuren und Basen (Anfangs-pH-Wert, Halbäquivalenzpunkt, Äquivalenzpunkt), Puffersysteme und Henderson-Hasselbalch-Gleichung
  • verbindlichwird gezogen

    Elektronenübertragungsreaktionen

    Redoxreaktionen als Elektronenübertragung, galvanische Zellen als Spannungsquellen, Korrosion und die Elektrolyse als Umkehrprozess.

    • Redoxreaktionen als Elektronenübertragungsreaktionen, Oxidationszahlen und korrespondierende Redoxpaare, Redoxgleichungen als Teil- und Gesamtgleichungen, Donator-Akzeptor-Konzept, Redoxreihe der Metalle
    • Bau und Funktionsweise galvanischer Zellen, elektrochemische Doppelschicht, Standard-Wasserstoffelektrode, Standard-Elektrodenpotenzial, Berechnung der Zellspannung unter Standardbedingungen
    • Lokalelemente, Sauerstoff- und Säure-Korrosion, Korrosionsschutz durch eine Opferanode
    • Bau und Funktionsweise von Elektrolysezellen, Elektrolyse als Umkehrung der Vorgänge in der galvanischen Zelle
    • Zusätzlich im erhöhten Anforderungsniveau: Redoxtitration, Abhängigkeit der Potenziale von der Stoffmengenkonzentration mit der Nernst-Gleichung, koordinative Bindung, 1. und 2. Faradaysches Gesetz, Zersetzungsspannung und Überspannung
  • verbindlichwird gezogen

    Organische Verbindungen und ihre Reaktionswege

    Reaktionsmechanismen und funktionelle Gruppen organischer Stoffklassen, von Alkanen über Alkene bis zu Estern.

    • Reaktionsmechanismus der radikalischen Substitution an Alkanen und Halogenalkanen, IUPAC-Nomenklatur organischer Verbindungen
    • Molekülstruktur von Alkenen und Alkinen, Struktur- und cis-trans-Isomerie, Reaktionsmechanismus der elektrophilen Addition, induktive Effekte
    • Molekülstruktur und Nachweisreaktionen von Alkanolen (Benedict-Reagenz), Alkanalen, Alkanonen und Alkansäuren, deren funktionelle Gruppen
    • Ester-Synthese und Molekülstruktur der Ester, inter- und intramolekulare Wechselwirkungen (London-Kräfte, Dipol-Dipol-Wechselwirkungen, Wasserstoffbrücken) zur Erklärung von Siedetemperaturen und Löslichkeiten
    • Reaktionstypen Substitution, Addition, Kondensation und Eliminierung anhand funktioneller Gruppen
    • Zusätzlich im erhöhten Anforderungsniveau: Reaktionsmechanismus der nucleophilen Substitution, Funktionsprinzip der Gaschromatografie, Mechanismus der Ester-Synthese, Mesomerie des Benzol-Moleküls und elektrophile Substitution (Erstsubstitution am Benzol), Planung von Synthesewegen zur Überführung einer Stoffklasse in eine andere
  • verbindlichwird gezogen

    Makromoleküle und Nanostrukturen

    Aufbau und Eigenschaften von Kunststoffen sowie deren Recycling.

    • Einteilung der Kunststoffe in Duroplaste, Thermoplaste und Elastomere, Zusammenhang zwischen Eigenschaften und Molekülstruktur, Wertstoffkreislauf beim Kunststoffrecycling
    • Zusätzlich im erhöhten Anforderungsniveau: Beurteilung ökonomischer und ökologischer Aspekte des Kunststoffrecyclings im Sinne der Nachhaltigkeit

Eingeschlossene Themen kommen sicher vor, ausgeschlossene nicht. Der Rest wird gezogen, verbindliche Themen zuerst.

Wortlaut und Quelle der Vorgaben stehen unter Themenvorgaben, die zugelassenen Operatoren unter Operatoren. Die Klausur ist eine Übung, keine echte Prüfungsaufgabe.