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Klausur erzeugen · Abitur 2027 · Hessen

GeschichteGrundkursfach

Alle Themen der amtlichen Vorgaben für diesen Jahrgang. Schließ ein, was du üben musst, schließ aus, was sitzt. Was offen bleibt, wird gezogen.

vorläufig, Änderungen möglich

Grund- und Leistungskurs behandeln dieselben neun Themenfelder aus den vier Kurshalbjahren der Qualifikationsphase. Der Leistungskurs vertieft jedes Themenfeld um einen zusätzlichen Aspekt auf erhöhtem Niveau, etwa eine vergleichende, kontroverse oder forschende Auseinandersetzung. Grundlage ist das Kerncurriculum für die gymnasiale Oberstufe Geschichte in der Ausgabe 2024, das zum Schuljahr 2024/2025 in Kraft trat und erstmals für das Landesabitur 2027 gilt.

Bearbeitungszeit255 Minuten, 4 Stunden 15 MinutenThemen in den Vorgaben9, davon 9 verbindlich
Themen der Klausur
  • verbindlichwird gezogen

    Q1.1: Die deutsche Revolution von 1848/49, Markstein auf dem Weg zu Parlamentarismus, Demokratie und Nationalstaat?

    Entstehung und Scheitern der liberal-nationalen Bewegung im europäischen Kontext bis zur Revolution von 1848/49, mit ihren politischen Forderungen und der nationalen Frage zwischen kleindeutscher und großdeutscher Lösung.

    • Entstehung, Entwicklung und Unterdrückung der liberal-nationalen Bewegung im europäischen Kontext (1813/15-1848)
    • Kernprobleme der Revolution: politische Strömungen, soziale und politische Forderungen, Verfassungsfragen (Staatsorganisation, Wahlrecht), nationale Frage (kleindeutsch versus großdeutsch)
    • Ursachen des Scheiterns der Revolution und bleibende Errungenschaften (Vergleich 1849 und Reichsgründung 1871)
  • verbindlichwird gezogen

    Q1.5: Imperialismus, Export europäischer Zivilisation?

    Ursachen, Rechtfertigungen und Ziele des Imperialismus sowie die imperialistische Herrschaft und der Widerstand der Beherrschten am Beispiel Afrikas.

    • Ursachen, Legitimation und Ziele des Imperialismus (ökonomische, machtpolitische, religiöse Motive, Sozialdarwinismus/Rassismus)
    • imperialistische Herrschaft in Afrika: Eroberung, Ausbeutung, Modernisierung (zum Beispiel Deutsch-Südwestafrika)
    • Widerstand der Beherrschten (zum Beispiel Herero-Aufstand in Südwestafrika)
  • verbindlichwird gezogen

    Q1.6: Der Erste Weltkrieg, Zerstörung der alten europäischen Ordnung

    Der Weg in den Ersten Weltkrieg als Folge von aggressivem Nationalismus, Militarismus und den europäischen Bündnissystemen, von Bismarcks Außenpolitik bis zur Julikrise.

    • außenpolitische Wende von Bismarck zu Wilhelm II.
    • der Weg in den Ersten Weltkrieg als Folge von aggressivem Nationalismus, Militarismus und europäischen Bündnissystemen (Marokkokrisen, Balkankrisen, Julikrise)
  • verbindlichwird gezogen

    Q2.1: Die Weimarer Republik als erste deutsche Demokratie

    Entstehung und innenpolitische Entwicklung der Weimarer Republik von der Novemberrevolution bis zur nationalsozialistischen „Machtergreifung", sowie Ziele und Ergebnisse ihrer Außenpolitik.

    • Entstehungsbedingungen und innenpolitische Entwicklung (Novemberrevolution, Parteien, Verfassung, Krisenjahr 1923, Stabilisierung, Präsidialregierungen und nationalsozialistische „Machtergreifung")
    • Ziele, Methoden und Ergebnisse der Weimarer Außenpolitik (Versailler Vertrag, Revisionismus, West- versus Ostorientierung, Strategie Stresemanns, Haltung der Siegermächte und der UdSSR)
  • verbindlichwird gezogen

    Q2.3: Die nationalsozialistische Diktatur, Zerstörung von Demokratie und Menschenrechten in Deutschland und Europa

    Errichtung und Grundzüge des NS-Staats, seine Außenpolitik im internationalen Kontext sowie Völkermord und Vernichtungspolitik im Zweiten Weltkrieg.

    • Grundzüge und Errichtung des NS-Staats: Terror und Propaganda, „Volksgemeinschaft", Exklusion von „Volks-" und „Gemeinschaftsfremden" (Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen, als „asozial" diffamierte Menschen), Eugenik
    • NS-Außenpolitik im Kontext der internationalen Beziehungen (außenpolitische Ziele, Kriegsvorbereitung und Expansion, Appeasementpolitik des Westens, Rolle der UdSSR)
    • Völkermord und Vernichtungspolitik im Rahmen des Zweiten Weltkriegs (rassenideologischer Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, Holocaust/Shoah und Völkermord an Sinti und Roma, „Euthanasie")
  • verbindlichwird gezogen

    Q3.1: Der Kalte Krieg, stabile oder labile Weltordnung?

    Blockbildung und Blockkonfrontation, das geteilte Europa im Kalten Krieg sowie Phasen von Koexistenz und Krise.

    • Blockbildung und Blockkonfrontation (Zerfall der Anti-Hitler-Koalition, Bedeutung der UNO, Truman-Doktrin/Zwei-Lager-Theorie, NATO/Warschauer Pakt, Rüstungswettlauf, Koreakrieg, Kubakrise)
    • geteiltes Europa im Kalten Krieg (Konferenz von Potsdam, Deutsche Teilung und Gründung der beiden deutschen Staaten, Sowjetisierung und Aufstände in Mittel- und Osteuropa, Allianz Westeuropas mit den USA und Schritte zur Einigung)
    • Koexistenz und Krise (Entspannungspolitik, KSZE-Prozess)
  • verbindlichwird gezogen

    Q3.3: Deutschland von der Teilung zur Einheit

    Die Entwicklung der innerdeutschen Beziehungen, gesellschaftlicher Aufbruch sowie die Revolution in der DDR bis zur deutschen Einigung.

    • Entwicklung der innerdeutschen Beziehungen (Hallsteindoktrin und Mauerbau, Neue Ostpolitik)
    • gesellschaftlicher Aufbruch (unter anderem „1968")
    • Revolution in der DDR und Prozess der deutschen Einigung (Glasnost und Perestroika, oppositionelle Bewegung in der DDR und Mauerfall, der Weg zur Vereinigung im internationalen Kontext)
  • verbindlichwird gezogen

    Q3.4: Weltpolitische Entwicklungen zwischen Bipolarität und Multipolarität

    Der Weg Europas von der wirtschaftlichen zur politischen Einigung, von der deutsch-französischen Kooperation bis zur Währungsunion.

    • Europa, von der wirtschaftlichen zur politischen Einigung (deutsch-französische Kooperation als Motor, EGKS, EWG, Erweiterung und Vertiefung, Währungsunion)
  • verbindlichwird gezogen

    Q4.1: Kontroversen über die Vergangenheit

    Historische Kontroversen über die Ursachen des Ersten Weltkriegs und über den Umgang mit dem Nationalsozialismus.

    • Kontroversen über die Entfesselung des Ersten Weltkrieges und ihre geschichtspolitische Relevanz (etwa „Fischer-Kontroverse", „Clark-Kontroverse")
    • Kontroversen im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus (zum Beispiel Historikerstreit, Goldhagen-Debatte, „Gefälligkeitsdiktatur")

Eingeschlossene Themen kommen sicher vor, ausgeschlossene nicht. Der Rest wird gezogen, verbindliche Themen zuerst.

Wortlaut und Quelle der Vorgaben stehen unter Themenvorgaben, die zugelassenen Operatoren unter Operatoren. Die Klausur ist eine Übung, keine echte Prüfungsaufgabe.