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Klausur erzeugen · Abitur 2027 · Saarland

InformatikLeistungskurs

Alle Themen der amtlichen Vorgaben für diesen Jahrgang. Schließ ein, was du üben musst, schließ aus, was sitzt. Was offen bleibt, wird gezogen.

vorläufig, Änderungen möglich

Für Informatik veröffentlicht das Saarland keine eigene Themenauswahl für den jeweiligen Abiturjahrgang. Grundlage der schriftlichen Abiturprüfung sind die verbindlichen Themenfelder des Lehrplans der Hauptphase, die sich für Grundkurs und Leistungskurs im Umfang und in der Tiefe unterscheiden.

Bearbeitungszeit270 Minuten, 4 Stunden 30 MinutenThemen in den Vorgaben9, davon 9 verbindlich
Themen der Klausur
  • verbindlichwird gezogen

    Objektorientierte Modellierung und Programmierung

    Wie im Grundkurs werden Objekte, Klassen und Methoden nach dem Message-Passing-Modell behandelt, zusätzlich mit Vererbung und Polymorphie.

    • Objektorientierung und das Message-Passing-Modell
    • Klassen, Objekte, Attribute
    • Konstruktoren und Methoden
    • Vererbung und Polymorphie
  • verbindlichwird gezogen

    Rekursion

    Rekursive Methoden und Definitionen werden als Problemlösungsstrategie eingeführt und mit iterativen Varianten verglichen.

    • Rekursion als Problemlösungsstrategie
    • Lineare und baumförmige Rekursion und ihre Aufrufschemata
    • Vergleich äquivalenter rekursiver und iterativer Algorithmenvarianten
    • Rekursive Definition der Fakultät und der Fibonacci-Zahlen
  • verbindlichwird gezogen

    Suchen und Sortieren

    Zusätzlich zu den einfachen Suchverfahren werden im Leistungskurs die effizienteren Sortierverfahren Mergesort und Quicksort behandelt.

    • Sequentielle Suche
    • Binäre Suche
    • Einfache Sortierverfahren: Bubblesort, Selectionsort, Insertionsort
    • Höhere Sortierverfahren: Mergesort, Quicksort
  • verbindlichwird gezogen

    Dynamische Datenstrukturen: lineare Listen und binäre Bäume

    Neben binären Bäumen werden im Leistungskurs auch lineare Listen mit den Datenstrukturen Stack und Queue sowie die strukturelle Induktion als Beweismethode behandelt.

    • Definition linearer Listen sowie der Begriffe head, tail, Länge
    • Algorithmik auf linearen Listen: Suchen, Löschen, Ersetzen, Einfügen
    • Die Datenstruktur Stack mit den Operationen isEmpty, top, push, pop
    • Die Datenstruktur Queue mit den Operationen isEmpty, front, enqueue, dequeue
    • Definition binärer Bäume sowie der Begriffe Wurzel, linker/rechter Teilbaum, Knoten, Tiefe
    • Algorithmik auf binären Bäumen und Suchbäumen
    • Baumtraversierungen: Preorder-, Inorder-, Postorder-Durchläufe
    • Strukturelle Induktion
  • verbindlichwird gezogen

    Kryptologie

    Zusätzlich zu den im Grundkurs behandelten Verfahren kommen der Man-in-the-middle-Angriff, die digitale Signatur und hybride Verschlüsselungsverfahren hinzu.

    • Kryptographische Grundbegriffe: Klartext, Geheimtext, Schlüssel, Prinzip von Kerckhoffs
    • Sicherheit: Vertraulichkeit, Authentizität, Integrität
    • Chiffrieralgorithmen: Substitutions- und Transpositionsalgorithmen
    • Klassische symmetrische Verschlüsselungsverfahren: Skytale, Cäsar, Vigenère
    • Angriffsarten: Brute-Force, Known-Plaintext, Häufigkeitsanalysen
    • Schlüsselaustauschverfahren: Diffie-Hellman, Man-in-the-middle-Angriffe
    • Asymmetrische Verschlüsselung und digitale Signatur: das RSA-Verfahren
    • Die Idee hybrider Verschlüsselungsverfahren
  • verbindlichwird gezogen

    Komplexitätstheorie

    Das Laufzeitverhalten von Algorithmen wird mit der Landau'schen O-Notation klassifiziert, einschließlich der Klassen P und NP.

    • Der Begriff der Problemgröße
    • Laufzeit und die Begriffe best-case, average-case, worst-case
    • Der funktionale Zusammenhang zwischen Problemgröße und Laufzeit
    • Definition der Landau'schen O-Notation
    • Algorithmenklassifizierung anhand der O-Notation
    • Die Klassen P und NP und das P = NP-Problem
  • verbindlichwird gezogen

    Berechenbarkeit und ihre Grenzen

    Am Beispiel der Turingmaschine werden die Grenzen der Berechenbarkeit untersucht, unter anderem am Halteproblem.

    • Bestandteile und Aufbau einer Turingmaschine
    • Darstellung von natürlichen Zahlen und Wahrheitswerten
    • Turingmaschinenprogramme: Addition, Subtraktion, Verdopplung, Paritätsprüfung
    • Die busy-beaver-Funktion und ihre Nicht-Berechenbarkeit
    • Das Halteproblem für Turingmaschinen
    • Universalität
  • verbindlichwird gezogen

    Formale Sprachen

    Wie im Grundkurs werden endliche Automaten und Grammatiken behandelt, zusätzlich mit der Chomsky-Hierarchie und Beispielen nicht-regulärer Sprachen.

    • Definition des Begriffs der formalen Sprache
    • Endliche Automaten mit und ohne Ausgabe als 5-Tupel (Akzeptor)
    • Übergangs- und Ausgabetabellen sowie Übergangsgraphen
    • Konstruktion endlicher Automaten zu vorgegebenen Problemstellungen
    • Teilmengenkonstruktion
    • Grammatiken als 4-Tupel
    • Chomsky-Hierarchie, Beispiele nicht-regulärer und nicht-kontextfreier Sprachen
    • Umwandlung regulärer Grammatiken und akzeptierender Automaten ineinander
  • verbindlichwird gezogen

    Graphentheorie

    Graphen werden als Paar aus Knoten und Kanten definiert und algorithmisch bearbeitet, unter anderem mit dem Dijkstra-Algorithmus und dem Traveling-Salesman-Problem.

    • Definition gerichteter Graphen als Paar aus Knoten und Kanten
    • Ungerichtete Graphen als Spezialfall gerichteter Graphen
    • Grundbegriffe: Knotengrad, schlichte, vollständige und zusammenhängende Graphen, gewichtete Graphen
    • Graphendarstellung: mengentheoretische Darstellung, Adjazenzlisten und Adjazenzmatrizen
    • Bäume als gerichtete, azyklische Graphen
    • Algorithmik auf Graphen: Breiten- und Tiefensuche, Spannbäume, Kürzeste-Wege-Problem und Dijkstra-Algorithmus, Hamiltonkreise und Traveling-Salesman-Problem

Eingeschlossene Themen kommen sicher vor, ausgeschlossene nicht. Der Rest wird gezogen, verbindliche Themen zuerst.

Wortlaut und Quelle der Vorgaben stehen unter Themenvorgaben, die zugelassenen Operatoren unter Operatoren. Die Klausur ist eine Übung, keine echte Prüfungsaufgabe.