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Klausur erzeugen · Abitur 2027 · Baden-Württemberg

Evangelische ReligionslehreLeistungsfach

Alle Themen der amtlichen Vorgaben für diesen Jahrgang. Schließ ein, was du üben musst, schließ aus, was sitzt. Was offen bleibt, wird gezogen.

Bearbeitungszeit270 Minuten, 4 Stunden 30 MinutenThemen in den Vorgaben2, davon 2 verbindlich
Themen der Klausur
  • verbindlichwird gezogen

    Schwerpunktthema I: Glaube an Gott gestaltet Lebenswirklichkeit

    Biblische und theologische Rede von Gott, Zugänge zur Gottesfrage, biblisches Menschenbild im Vergleich mit Freud, Zukunftsmodelle, Wirkungen von Religion, Leid und Ungerechtigkeit als Herausforderung des Glaubens sowie Passion und Auferstehung.

    • Biblische und theologische Aussagen über Gott erläutern (Gott in Christus, Trinität, Epiphanien, Ich-Bin-Worte Jesu)
    • Unterschiedliche Zugänge zur Gottesfrage (Mystik, Theodizee) darstellen
    • Aspekte des biblischen Menschenbildes (Gottesebenbildlichkeit, Hoffnung, Sünde und Schuld) mit denen eines weiteren anthropologischen Konzepts (S. Freud) vergleichen
    • Sich mit säkularen (Utopie, Vision) und biblisch-theologischen Zukunftsmodellen (messianisches Friedensreich, Reich Gottes) auseinandersetzen
    • Sich mit lebensförderlichen und destruktiven Wirkungen von Religion und nichtreligiösen Weltdeutungen auseinandersetzen (Toleranz versus Absolutheitsanspruch, Frieden versus Gewalt)
    • Erfahrungen von Leid und Ungerechtigkeit als Herausforderung für den Glauben erörtern (Hiob, H. Jonas)
    • Sich mit der Bedeutung von Passion und Auferstehung für den christlichen Glauben auseinandersetzen
    • Verbindliche Bibeltexte: 1. Mose 1-2; 2. Mose 3,1-15; Ps 22; Hiob in Auszügen: 1-5; 13-14; 38-42; Mt 28,16-20; 1. Joh 4,7-21; Evangelientexte zur Passion: Mk 14-15
    • Verbindliche Fachbegriffe: Evangelium; Vergebung; Freiheit eines Christenmenschen; simul iustus et peccator; Sohn Gottes; Eschatologie; Messias; Fundamentalismus; Säkularität
  • verbindlichwird gezogen

    Schwerpunktthema II: Verantwortung übernehmen in der globalisierten, religionspluralen Welt

    Umgang mit der Wahrheitsfrage zwischen Religionen, biblische Gerechtigkeitsvorstellungen angesichts von Ökonomisierung und Globalisierung, deontologische und teleologische Ethik, Kirche und Staat, Rolle der Kirchen in der pluralen Gesellschaft und Perspektiven einer zukunftsfähigen Kirche.

    • Kriterien für einen konstruktiven Umgang mit der Wahrheitsfrage zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen formulieren
    • Anhand der ethischen Konfliktfelder Ökonomisierung und Globalisierung biblische Gerechtigkeitsvorstellungen entfalten
    • Zwei ethische Argumentationsmodelle (deontologische und teleologische Ethik) überprüfen
    • Eine wiederkehrende Herausforderung für die Kirche (Verhältnis zum Staat) anhand kirchengeschichtlicher Stationen untersuchen
    • Rolle und Bedeutung der Kirchen in der pluralen Gesellschaft anhand ihres Auftrags überprüfen (gesellschaftliches und politisches Engagement, Bildung)
    • Perspektiven einer zukunftsfähigen Kirche (Eintreten für Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, Lebensbegleitung, Widerstand) entwickeln
    • Verbindliche Bibeltexte: 2. Mose 22,20-26; Am 1-9; Mt 5,1-48; Mt 20,1-16; Mt 22,36-40; Apg 2,37-47; Röm 13,1-7; 1. Kor 12,12-31; Gal 5,1.13-15
    • Verbindliche Fachbegriffe: Ebenbild Gottes; Zedakah; Menschenwürde; Menschenrechte; Konvivenz; Verteilungsgerechtigkeit; Diakonie; Medienethik
    • Verbindlicher Referenztext: Barmer Theologische Erklärung, These 4 und 5
    • Verbindliche Person: John Rawls

Eingeschlossene Themen kommen sicher vor, ausgeschlossene nicht. Der Rest wird gezogen, verbindliche Themen zuerst.

Wortlaut und Quelle der Vorgaben stehen unter Themenvorgaben, die zugelassenen Operatoren unter Operatoren. Die Klausur ist eine Übung, keine echte Prüfungsaufgabe.