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Klausur erzeugen · Abitur 2027 · Hessen

KunstGrundkursfach

Alle Themen der amtlichen Vorgaben für diesen Jahrgang. Schließ ein, was du üben musst, schließ aus, was sitzt. Was offen bleibt, wird gezogen.

vorläufig, Änderungen möglich

Grund- und Leistungskurs behandeln dasselbe Kerncurriculum für die gymnasiale Oberstufe (KCGO) Kunst in der Ausgabe 2024, schwerpunktmäßig die unten genannten Themenfelder, jeweils mit einem Anteil Bilderschließung und einem Anteil eigener gestalterischer Bildgestaltung. Der Leistungskurs vertieft jedes Themenfeld um einen zusätzlichen, anspruchsvolleren Aspekt.

Bearbeitungszeit255 Minuten, 4 Stunden 15 MinutenThemen in den Vorgaben9, davon 9 verbindlich
Themen der Klausur
  • verbindlichwird gezogen

    Q1.1: Malerei und Zeichnung zwischen Gegenständlichkeit und Ungegenständlichkeit

    Charakteristische Bildbeispiele von Künstlerinnen und Künstlern des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die die Grundlagen der modernen Kunst legten, insbesondere des Impressionismus am Beispiel von Werken Berthe Morisots und Gustave Caillebottes, mit Abkehr vom Bild als illusionistischem Abbild und einer Eigendynamik von Form und Farbe. Eigene gestalterische Darstellung in Malerei und Zeichnung zu diesem Wandel.

    • Bilderschließung: Impressionismus am Beispiel Berthe Morisots und Gustave Caillebottes, Abkehr vom illusionistischen Abbild, Eigendynamik von Form und Farbe
    • Bildgestaltung: eigene Bildlösung zu einem Genre und Bildthema mit grundlegenden Gestaltungsmitteln
  • verbindlichwird gezogen

    Q1.2: Nutzung malerischer, grafischer und plastischer Ausdrucksmittel

    Entwickeln einer Bildlösung zu einem gestalterischen Problem anhand eines Genres und eines Bildthemas, etwa Landschaftsdarstellung, Stillleben oder Figurendarstellung, mit kalkulierter Verwendung grundlegender und fortgeschrittener Gestaltungsmittel sowie Nutzung einer künstlerischen Strategie, insbesondere der Brechung naturalistischer Darstellung von Figur und Raum.

    • Bildgestaltung: Bildlösung zu Landschaftsdarstellung, Stillleben oder Figurendarstellung
    • Gestaltungsmittel: Figur-Grund-Problem, Darstellung von Tiefenraum, körperhafter Ausdruck
    • künstlerische Strategie: Brechung naturalistischer Darstellung von Figur und Raum
  • verbindlichwird gezogen

    Q1.4: Brechung von Konventionen

    Charakteristische Beispiele für inhaltliche, gesellschaftliche oder formale Konventionsbrüche, insbesondere anhand der Darstellung der Grenzen des amerikanischen Traums in der Großen Depression im Werk von Edward Hopper, sowie eigene Bildideen zur Brechung eigener Bildvorstellungen mit Ausdrucksmitteln der klassischen Bildkünste.

    • Bilderschließung: Konventionsbruch am Beispiel Edward Hoppers
    • Bildgestaltung: eigene Bildideen zur Brechung eigener Bildvorstellungen, bildnerisch-experimentelles Erforschen
  • verbindlichwird gezogen

    Q2.1: Fotografie als Hinterfragung der Wirklichkeit

    Charakteristische Bildbeispiele dokumentarischer Fotografie, etwa Henri Cartier-Bresson, Barbara Klemm oder Nan Goldin, und inszenierter Fotografie, etwa Richard Avedon, Jeff Wall oder Annie Leibovitz, sowie grundlegende Ausdrucksmittel der Fotografie wie Komposition, Bildausschnitt, Blickwinkel, Schärfe und Ausleuchtung.

    • dokumentarische Fotografie: Henri Cartier-Bresson, Barbara Klemm, Nan Goldin
    • inszenierte Fotografie: Richard Avedon, Jeff Wall, Annie Leibovitz
    • Ausdrucksmittel: Komposition, Bildausschnitt, Blickwinkel, Schärfe, Ausleuchtung
  • verbindlichwird gezogen

    Q2.2: Fotografische und gebrauchsgrafische Ausdrucksmittel

    Erstellen einer inszenierten Fotografie und Einbindung in ein Layout, etwa Plakat oder Fotoreportage, mit Verknüpfung grundlegender fotografischer Ausdrucksmittel (Komposition, Bildausschnitt, Blickwinkel, Schärfe, Ausleuchtung) und gebrauchsgrafischer Ausdrucksmittel (Farbe und Form von Schrift und Bildelementen, flächige Komposition).

    • Bildgestaltung: inszenierte Fotografie, Einbindung in ein Layout wie Plakat oder Fotoreportage
    • Verknüpfung fotografischer und gebrauchsgrafischer Ausdrucksmittel
  • verbindlichwird gezogen

    Q2.4: Bildsprache und Typografie

    Verbindung von Bild und Schrift anhand von Printmedien, insbesondere in der Werbegrafik, mit den Ausdrucksmitteln des Grafikdesigns, sowie Entwickeln eines einfachen Layouts, insbesondere einer Werbeanzeige, eines Plakats oder einer Einladungskarte.

    • Bilderschließung: Verbindung von Bild und Schrift in der Werbegrafik
    • Bildgestaltung: einfaches Layout, etwa Werbeanzeige, Plakat oder Einladungskarte
  • verbindlichwird gezogen

    Q3.1: Architektur zwischen Weltverständnis und künstlerischem Anspruch

    Charakteristische Bauten in Renaissance sowie Moderne und Postmoderne anhand von Grund- und Aufrissen, unter Berücksichtigung ihrer praktischen, ästhetischen und symbolischen Funktion sowie grundlegender Merkmale der Baugestaltung wie Baukörper, Oberflächengestaltung und Erschließung.

    • Bauten der Renaissance, Moderne und Postmoderne anhand von Grund- und Aufrissen
    • Baugestaltung: Baukörper, Oberflächengestaltung, Erschließung
  • verbindlichwird gezogen

    Q3.2: Architektonische Ausdrucksmittel in der eigenen Gestaltung

    Entwickeln einer Bildlösung, etwa Fassade oder Innenraum, in Form von Grund- und Aufrisszeichnungen unter Berücksichtigung der ästhetischen, symbolischen und praktischen Funktion, mit grundlegenden Elementen der Baugestaltung und künstlerischen Strategien wie Stilisieren, Zitieren oder Verfremden.

    • Bildgestaltung: Grund- und Aufrisszeichnungen zu Fassade oder Innenraum
    • künstlerische Strategien: stilisieren, zitieren, verfremden
  • verbindlichwird gezogen

    Q4.1: Zitat als Strategie in Kunst und Medien

    Vergleich von Vorbild und Nachbild unter Berücksichtigung des kunst- und kulturhistorischen Kontexts anhand ausgewählter Künstlerinnen, Künstler, Kunstwerke oder medialer Bildgestaltungen, insbesondere am Beispiel der Fotoserie 'Untitled Film Stills, 1977 bis 1980' von Cindy Sherman, sowie Umgestaltung eines Vorbilds in eigenen Bildideen.

    • Bilderschließung: Vergleich von Vor- und Nachbild, Beispiel Cindy Sherman 'Untitled Film Stills'
    • Bildgestaltung: Umgestaltung eines Vorbilds, Transponieren oder Aktualisieren eines Zitats

Eingeschlossene Themen kommen sicher vor, ausgeschlossene nicht. Der Rest wird gezogen, verbindliche Themen zuerst.

Wortlaut und Quelle der Vorgaben stehen unter Themenvorgaben, die zugelassenen Operatoren unter Operatoren. Die Klausur ist eine Übung, keine echte Prüfungsaufgabe.