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Klausur erzeugen · Abitur 2027 · Saarland

ErdkundeGrundkurs

Alle Themen der amtlichen Vorgaben für diesen Jahrgang. Schließ ein, was du üben musst, schließ aus, was sitzt. Was offen bleibt, wird gezogen.

vorläufig, Änderungen möglich

Im Saarland gibt es Leistungs- und Grundkurse, und auch der Grundkurs wird schriftlich geprüft. Für die Abiturjahre 2025 bis 2029 gilt: Alle Themenfelder des jeweiligen Lehrplans sind prüfungsrelevant, außer dem Themenfeld „Ernährungssicherung der Weltbevölkerung“ im zweiten Jahr der Hauptphase und dem gesamten variablen Pflichtbereich am Ende der Hauptphase, keines seiner Module zählt zum Prüfungsstoff.

Bearbeitungszeit180 Minuten, 3 StundenThemen in den Vorgaben10, davon 10 verbindlich
Themen der Klausur
  • verbindlichwird gezogen

    Klima

    Das planetarische Druck- und Windsystem der Erde, die allgemeine Zirkulation und eine Klimaklassifikation als globales Orientierungsraster.

    • Planetarisches Druck- und Windsystem der Erde und räumliche Verlagerung der Druck- und Windgürtel in Abhängigkeit vom Sonnenstand
    • Globales Klima mit Hilfe der allgemeinen Zirkulation der Erde und örtlich wirksamer Klimafaktoren
    • Geographische Einordnung eines Raumes und relieforientierte Grobgliederung
    • Nutzung einer Klimaklassifikation, etwa nach Siegmund/Frankenberg oder Köppen/Geiger, zur Beschreibung des Klimas und als Orientierungsraster
  • verbindlichwird gezogen

    Vegetation

    Die wichtigsten Vegetationszonen der Erde und ihr Zusammenhang mit den klimatischen Gegebenheiten.

    • Typische Merkmale der wichtigsten Vegetationszonen der Erde
    • Zusammenhänge zwischen klimatischen Gegebenheiten und der potenziell-natürlichen Vegetationsgliederung
    • Angepasstheiten der Vegetation an unterschiedliche klimatische Bedingungen
    • Unterschied zwischen potenziell-natürlicher und realer Vegetation der Erde
  • verbindlichwird gezogen

    Die Tropen, anthropogene Einflüsse in ein naturnahes Ökosystem

    Klima und Vegetation der Tropen am Beispiel eines Raumes wie Kamerun sowie Plantagenwirtschaft und Regenwaldzerstörung mit agrargeographischem Schwerpunkt.

    • Verbreitung der tropischen Vegetation in Abhängigkeit vom Klima, geringe Fruchtbarkeit tropischer Roterden
    • Vegetationsgeographische Gliederung und Analyse eines Raumes in den inneren Tropen, etwa Costa Rica oder Amazonastiefland
    • Ecofarming als ökologisch angepasste Wirtschaftsform in den Tropen
    • Plantagenwirtschaft an einem konkreten Beispiel, etwa Palmölanbau, ihre Nachhaltigkeit sowie Ursachen und Folgen der Regenwaldzerstörung
  • verbindlichwird gezogen

    Arider Raum, Notwendigkeit des nachhaltigen Umgangs mit Wasser

    Klimatische und vegetationsgeographische Gegebenheiten der Trockenwüsten sowie der Syndromansatz am Beispiel des Aralsees.

    • Klimatische und vegetationsgeographische Gegebenheiten der Trockenwüsten der Erde, Entstehung verschiedener Wüstentypen, etwa Wendekreiswüsten
    • Klimatische und hygrische Gegebenheiten im Bereich des Aralsees, Auswertung thematischer Karten zu Wasserhaushalt und Landschaftswandel
    • Syndromansatz als Möglichkeit der Erforschung globaler Umwelt- und Entwicklungsprobleme
    • Nachhaltiger Umgang mit Wasser und nachhaltige Sicherung der Wasserversorgung weltweit
  • verbindlichwird gezogen

    Wirtschaftsräume im Wandel

    Grundlegende Entwicklungen der Wirtschaftsstruktur Deutschlands sowie Strukturwandel im Ruhrgebiet oder im Saarland anhand harter und weicher Standortfaktoren.

    • Grundlegende Entwicklungen der Wirtschaftsstruktur eines Industrielandes am Beispiel Deutschlands
    • Harte und weiche Standortfaktoren und ihre Bedeutung für die Ansiedlung von Unternehmen
    • Analyse und Bewertung des Strukturwandels im Ruhrgebiet oder im Saarland an einem konkreten Beispiel, etwa Phoenix-See, CentrO oder Saarterrassen Burbach
  • verbindlichwird gezogen

    Städte im Wandel

    Geographisch relevante Merkmale von Städten, die City als Wirtschaftszentrum, Suburbanisierung sowie Segregation und Gentrifizierung, mit stadtökologischem Schwerpunkt.

    • Geographisch relevante Merkmale einer Stadt und verschiedene Stadtbegriffe
    • Physiognomische und funktionale Merkmale der City als Wirtschaftszentrum, Ursachen und Folgen der Suburbanisierung
    • Funktionale Gliederung einer Stadt, Ursachen und Folgen von Segregation und Gentrifizierung
    • Ökologische Probleme von Städten in Deutschland und Aspekte einer nachhaltigen Stadtentwicklung an einem konkreten Beispiel, etwa Quartier Vauban in Freiburg
    • Durchführung eines Unterrichtsgangs zur Stadtgeographie mit Exkursionsprotokoll
  • verbindlichwird gezogen

    Disparitäten in Europa

    Sozioökonomische Disparitäten in Europa anhand von Wirtschaftsindikatoren, mit wirtschaftsgeographischem Schwerpunkt auf einem strukturschwachen Land.

    • Verortung wichtiger Flüsse, Gebirge sowie Industrie- und Ballungsräume Europas
    • Wirtschaftsindikatoren zur Analyse der Wirtschaftsstruktur eines Landes, Analyse sozioökonomischer Disparitäten in Europa
    • Wirtschaftsstruktur eines strukturschwachen Landes in Europa, etwa Bruttoinlandsprodukt, Handelsbilanz, Export-/Importstruktur, Erwerbsstruktur
    • Vergleich der Wirtschaftsstruktur eines strukturschwachen mit der eines strukturstarken Landes in Europa, zum Beispiel Deutschland
  • verbindlichwird gezogen

    Globale Entwicklungsdisparitäten

    Indikatoren zur Klassifizierung von Staaten wie HDI und SDGI, die Agenda 2030 sowie das Modell des demographischen Übergangs.

    • Pro-Kopf-Einkommen, Human-Development-Index (HDI) und Sustainable Development Goals-Index (SDGI) als Klassifizierungsmöglichkeiten von Staaten
    • Unterscheidung von Entwicklungsständen anhand ökonomischer, sozialer, demographischer und ökologischer Indikatoren, Einordnung als Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer
    • Ziele für eine nachhaltige Entwicklung nach der Agenda 2030
    • Modell des demographischen Übergangs und Unterschiede zwischen globalem Norden und globalem Süden
  • verbindlichwird gezogen

    Metropolisierung und Marginalisierung

    Der weltweite Verstädterungsprozess, die Abgrenzung von Megastädten, Metropolen und Global Cities sowie eine stadtgeographische Raumanalyse, etwa São Paulo.

    • Weltweiter Prozess der Verstädterung und Urbanisierung, Veränderung der räumlichen Verteilung der größten Agglomerationen im Zeitverlauf
    • Abgrenzung von Megastädten, Metastädten, Metropolen und Global Cities, ihre weltweite Verteilung
    • Ursachen und Folgen des Wachstums von Megastädten an einem gewählten Raumbeispiel, etwa São Paulo
    • Zunehmende Vulnerabilität städtischer Agglomerationen im Zusammenhang mit Metropolisierung, Marginalisierung und Klimawandel
  • verbindlichwird gezogen

    Tourismus als Entwicklungschance

    Die weltweite Entwicklung des Massentourismus sowie eine Raumanalyse mit touristischem Schwerpunkt, etwa Bali, einschließlich der vier Raumkonzepte der Geographie.

    • Entwicklung des Massentourismus weltweit, globale Verteilung des Ferntourismus
    • Attraktivität eines Raumbeispiels für die touristische Nutzung und dessen Lagebeziehungen
    • Die vier Raumkonzepte der Geographie und unterschiedliche Raumwahrnehmung verschiedener Akteure
    • Massentourismussyndrom, Kriterien nachhaltigen Reisens sowie positive und negative Folgen touristischer Nutzung

Eingeschlossene Themen kommen sicher vor, ausgeschlossene nicht. Der Rest wird gezogen, verbindliche Themen zuerst.

Wortlaut und Quelle der Vorgaben stehen unter Themenvorgaben, die zugelassenen Operatoren unter Operatoren. Die Klausur ist eine Übung, keine echte Prüfungsaufgabe.