Zum Inhalt springen
Themenvorgaben · Abitur 2027 · Saarland

Erdkunde

vorläufig

Oben steht jeweils der Wortlaut der Vorgabe, darunter auf grauer Fläche, was er für dich bedeutet. Verbindlich ist allein der Wortlaut.

Im Saarland gibt es Leistungs- und Grundkurse, und auch der Grundkurs wird schriftlich geprüft. Für die Abiturjahre 2025 bis 2029 gilt: Alle Themenfelder des jeweiligen Lehrplans sind prüfungsrelevant, außer dem Themenfeld „Ernährungssicherung der Weltbevölkerung“ im zweiten Jahr der Hauptphase und dem gesamten variablen Pflichtbereich am Ende der Hauptphase, keines seiner Module zählt zum Prüfungsstoff.

Leistungskurs

15 Themen, davon 15 verbindlich

  1. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Einführung: Teilgebiete und Bedeutung der Geographie“

    • Inhalte und Perspektiven der Geographie und ihrer Teilgebiete
    • Leitidee einer nachhaltigen Entwicklung
    • Bedeutung der fachspezifischen Operatoren des Faches Erdkunde

    Im Klartext

    Inhalte und Perspektiven der physischen Geographie und der Humangeographie sowie die Leitidee einer nachhaltigen Entwicklung als Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  2. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Prüfungsrelevante Einschränkungen für die Abiturjahre 2025 bis 2029“

    • Nicht prüfungsrelevant: Themenfeld „Ernährungssicherung der Weltbevölkerung“
    • Nicht prüfungsrelevant: keines der im variablen Pflichtbereich ausgewiesenen Module (Globalisierung, Nutzung und Gefährdung der Ozeane, Energiewirtschaft und ihre geostrategische Bedeutung, Raumanalyse Indien)

    Im Klartext

    Sämtliche Themenfelder des Lehrplans sind prüfungsrelevant, außer dem Themenfeld „Ernährungssicherung der Weltbevölkerung“ im zweiten Jahr der Hauptphase sowie dem gesamten variablen Pflichtbereich.

    Quelle: Abitur 2025, Information zu den prüfungsrelevanten Inhalten für die Abiturprüfung Erdkunde in den Abiturprüfungsjahren 2025, 2026, 2027, 2028 und 2029, Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, abgerufen am 02.10.2026

  3. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Klima“

    • Planetarisches Druck- und Windsystem der Erde und räumliche Verlagerung der Druck- und Windgürtel in Abhängigkeit vom Sonnenstand
    • Globales Klima mit Hilfe der allgemeinen Zirkulation der Erde und örtlich wirksamer Klimafaktoren
    • Geographische Einordnung eines Raumes und relieforientierte Grobgliederung
    • Nutzung einer Klimaklassifikation, etwa nach Siegmund/Frankenberg oder Köppen/Geiger, zur Beschreibung des Klimas und als Orientierungsraster

    Im Klartext

    Das planetarische Druck- und Windsystem der Erde, die allgemeine Zirkulation und eine Klimaklassifikation als globales Orientierungsraster.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  4. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Vegetation“

    • Typische Merkmale der wichtigsten Vegetationszonen der Erde
    • Zusammenhänge zwischen klimatischen Gegebenheiten und der potenziell-natürlichen Vegetationsgliederung
    • Angepasstheiten der Vegetation an unterschiedliche klimatische Bedingungen
    • Unterschied zwischen potenziell-natürlicher und realer Vegetation der Erde

    Im Klartext

    Die wichtigsten Vegetationszonen der Erde und ihr Zusammenhang mit den klimatischen Gegebenheiten.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  5. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Boden und Bodenbildungsprozesse“

    • Boden als Ergebnis des Zusammenwirkens von Ausgangsgestein, Klima und Organismen
    • Bedeutung der Huminstoffe und Tonminerale für die Bodenfruchtbarkeit
    • Grundlegende Bodenbildungsprozesse am Beispiel der Braunerde, der Schwarzerde und der tropischen Roterde
    • Verbreitung der wichtigsten Böden der Erde, Formen der Bodendegradation und deren Ursachen

    Im Klartext

    Boden als Ergebnis des Zusammenwirkens von Ausgangsgestein, Klima und Organismen, am Beispiel von Braunerde, Schwarzerde und tropischer Roterde. Dieses Thema behandelt nur der Leistungskurs.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  6. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Die Tropen, anthropogene Einflüsse in ein naturnahes Ökosystem“

    • Verbreitung der tropischen Vegetation in Abhängigkeit vom Klima, geringe Fruchtbarkeit tropischer Roterden
    • Vegetationsgeographische Gliederung und Analyse eines Raumes in den inneren Tropen, etwa Costa Rica oder Amazonastiefland
    • Ecofarming als ökologisch angepasste Wirtschaftsform in den Tropen, verschiedene Modelle des Nachhaltigkeitsprinzips wie Nachhaltigkeitsdreieck und -viereck
    • Plantagenwirtschaft an einem konkreten Beispiel, etwa Palmölanbau, ihre Nachhaltigkeit sowie Ursachen und Folgen der Regenwaldzerstörung

    Im Klartext

    Klima und Vegetation der Tropen am Beispiel eines Raumes wie Kamerun sowie Plantagenwirtschaft und Regenwaldzerstörung mit agrargeographischem Schwerpunkt, einschließlich verschiedener Modelle des Nachhaltigkeitsprinzips.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  7. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Arider Raum, Notwendigkeit des nachhaltigen Umgangs mit Wasser“

    • Klimatische und vegetationsgeographische Gegebenheiten der Trockenwüsten der Erde, Entstehung verschiedener Wüstentypen, etwa Wendekreiswüsten
    • Probleme und Hemmnisse der Landwirtschaft arider Räume, Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung durch Bewässerung, Vor- und Nachteile verschiedener Bewässerungstechniken
    • Klimatische und hygrische Gegebenheiten im Bereich des Aralsees, Auswertung thematischer Karten zu Wasserhaushalt und Landschaftswandel
    • Syndromansatz als Möglichkeit der Erforschung globaler Umwelt- und Entwicklungsprobleme am Beispiel des Aralseesyndroms
    • Nachhaltiger Umgang mit Wasser und nachhaltige Sicherung der Wasserversorgung weltweit

    Im Klartext

    Klimatische und vegetationsgeographische Gegebenheiten der Trockenwüsten, Nutzungsmöglichkeiten durch Bewässerung sowie der Syndromansatz am Beispiel des Aralsees.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  8. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Skandinavien, anthropogenes Handeln in einem glazial überformten Raum“

    • Charakteristika des Klimas in Skandinavien, edaphische und vegetationsgeographische Gegebenheiten des borealen Nadelwaldes und der Tundra
    • Elemente des glazialen Formenschatzes und der glazialen Serie, Analyse der glazialen Überformung der Landschaft in Skandinavien
    • Wirtschaftliche Nutzung Finnlands, Probleme der Raumerschließung und Lösungsmöglichkeiten
    • Gegenwärtige und mögliche zukünftige Folgen des anthropogen verursachten Klimawandels für Skandinavien

    Im Klartext

    Klima, Vegetation und glaziale Überformung Skandinaviens sowie die wirtschaftliche Nutzung Finnlands, mit wirtschaftsgeographischem Schwerpunkt. Dieses Thema behandelt nur der Leistungskurs.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  9. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Wirtschaftsräume im Wandel“

    • Grundlegende Entwicklungen der Wirtschaftsstruktur eines Industrielandes am Beispiel Deutschlands
    • Harte und weiche Standortfaktoren und ihr Bedeutungswandel als Folge technischen Fortschritts, veränderter Nachfrage und politischer Vorgaben
    • Analyse und Bewertung des Strukturwandels im Ruhrgebiet oder im Saarland an einem konkreten Beispiel, etwa Phoenix-See, CentrO oder Saarterrassen Burbach
    • Theorie der langen Wellen nach Kondratieff und die Notwendigkeit ständiger Innovationsbereitschaft in Wirtschaftsräumen

    Im Klartext

    Grundlegende Entwicklungen der Wirtschaftsstruktur Deutschlands, Strukturwandel im Ruhrgebiet oder im Saarland sowie die Theorie der langen Wellen nach Kondratieff.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  10. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Städte im Wandel“

    • Geographisch relevante Merkmale einer Stadt, Idealgrundrisse und typische Merkmale von Städten aus unterschiedlichen historischen Stadtentwicklungsphasen
    • Physiognomische und funktionale Merkmale der City als Wirtschaftszentrum, Phasen der Suburbanisierung, Leitbilder der Stadtentwicklung im 20. Jahrhundert
    • Funktionale Gliederung einer Stadt, Ursachen und Folgen von Segregation und Gentrifizierung
    • Ökologische Probleme von Städten in Deutschland und Aspekte einer nachhaltigen Stadtentwicklung an einem konkreten Beispiel, etwa Quartier Vauban in Freiburg
    • Durchführung einer stadtgeographischen Exkursion mit Kurzreferaten und Exkursionsprotokoll

    Im Klartext

    Geographisch relevante Merkmale von Städten, Idealgrundrisse aus unterschiedlichen Stadtentwicklungsphasen, die City als Wirtschaftszentrum, Suburbanisierung sowie Segregation und Gentrifizierung, mit stadtökologischem Schwerpunkt und verbindlicher Exkursion.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  11. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Zusammenwachsen und das Entstehen von Disparitäten in Europa“

    • Wesentliche Schritte des Zusammenwachsens Europas nach dem Zweiten Weltkrieg und aktuelle Entwicklungen
    • Verortung wichtiger Flüsse, Gebirge sowie Industrie- und Ballungsräume Europas, Wirtschaftsindikatoren und Analyse sozioökonomischer Disparitäten
    • Wirtschaftsstruktur eines strukturschwachen Landes in Europa im Vergleich zu einem strukturstarken Land wie Deutschland
    • Chancen und Risiken zur wirtschaftlichen Entwicklung eines strukturschwachen Landes im Rahmen der EU-Mitgliedschaft

    Im Klartext

    Das politische und wirtschaftliche Zusammenwachsen Europas seit dem Zweiten Weltkrieg, sozioökonomische Disparitäten sowie EU-Regional- und Strukturförderung, mit wirtschaftsgeographischem Schwerpunkt.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  12. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Globale Entwicklungsdisparitäten“

    • Pro-Kopf-Einkommen, Human-Development-Index (HDI) und Sustainable Development Goals-Index (SDGI) als Klassifizierungsmöglichkeiten von Staaten
    • Unterscheidung von Entwicklungsständen anhand ökonomischer, sozialer, demographischer und ökologischer Indikatoren, Einordnung als Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer
    • Modell des demographischen Übergangs und Unterschiede zwischen globalem Norden und globalem Süden
    • Kolonialisierung und Dekolonialisierung Afrikas, Ursachen der Unterentwicklung am Raumbeispiel Mali oder Namibia

    Im Klartext

    Indikatoren zur Klassifizierung von Staaten wie HDI und SDGI, das Modell des demographischen Übergangs sowie eine entwicklungsgeographische Raumanalyse zur Kolonialgeschichte, etwa Mali oder Namibia.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  13. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Globale Migration“

    • Ursachen der globalen Migration
    • Chancen und Risiken internationaler Migration für Herkunfts- und Zielgebiete
    • Verschiedene Positionen zum Umgang mit Migration und deren Darstellung in den Medien
    • Maßnahmen zur Eingrenzung von Migration sowie Möglichkeiten zur Unterstützung von Migranten

    Im Klartext

    Ursachen der globalen Migration sowie Chancen und Risiken für Herkunfts- und Zielgebiete. Im Leistungskurs ist dies ein eigenes Pflichtthema, im Grundkurs gehört es nur zum nicht prüfungsrelevanten variablen Pflichtbereich.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  14. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Metropolisierung und Marginalisierung“

    • Weltweiter Prozess der Verstädterung und Urbanisierung, Veränderung der räumlichen Verteilung der größten Agglomerationen im Zeitverlauf
    • Abgrenzung von Megastädten, Metastädten, Metropolen und Global Cities, ihre weltweite Verteilung
    • Ursachen und Folgen des Wachstums von Megastädten an einem gewählten Raumbeispiel, etwa São Paulo
    • Zunehmende Vulnerabilität städtischer Agglomerationen im Zusammenhang mit Metropolisierung, Marginalisierung und Klimawandel

    Im Klartext

    Der weltweite Verstädterungsprozess, die Abgrenzung von Megastädten, Metropolen und Global Cities sowie eine stadtgeographische Raumanalyse, etwa São Paulo.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

  15. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Tourismus als Entwicklungschance“

    • Entwicklung des Massentourismus weltweit, globale Verteilung des Ferntourismus
    • Attraktivität eines Raumbeispiels für die touristische Nutzung und dessen Lagebeziehungen
    • Die vier Raumkonzepte der Geographie und unterschiedliche Raumwahrnehmung verschiedener Akteure
    • Massentourismussyndrom, Kriterien nachhaltigen Reisens sowie positive und negative Folgen touristischer Nutzung

    Im Klartext

    Die weltweite Entwicklung des Massentourismus sowie eine Raumanalyse mit touristischem Schwerpunkt, etwa Bali, einschließlich der vier Raumkonzepte der Geographie.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026

Grundkurs

12 Themen, davon 12 verbindlich

  1. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Einführung: Teilgebiete und Bedeutung der Geographie“

    • Inhalte und Perspektiven der Geographie und ihrer Teilgebiete
    • Leitidee einer nachhaltigen Entwicklung
    • Bedeutung der fachspezifischen Operatoren des Faches Erdkunde

    Im Klartext

    Inhalte und Perspektiven der physischen Geographie und der Humangeographie sowie die Leitidee einer nachhaltigen Entwicklung als Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Grundkurs, Hauptphase (Erprobungsphase, Stand 2020), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.08.2020, abgerufen am 02.10.2026

  2. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Prüfungsrelevante Einschränkungen für die Abiturjahre 2025 bis 2029“

    • Nicht prüfungsrelevant: Themenfeld „Ernährungssicherung der Weltbevölkerung“
    • Nicht prüfungsrelevant: keines der im variablen Pflichtbereich ausgewiesenen Module, darunter im Grundkurs auch „Globale Migration“

    Im Klartext

    Sämtliche Themenfelder des Lehrplans sind prüfungsrelevant, außer dem Themenfeld „Ernährungssicherung der Weltbevölkerung“ im zweiten Jahr der Hauptphase sowie dem gesamten variablen Pflichtbereich, zu dem im Grundkurs auch das Modul „Globale Migration“ zählt.

    Quelle: Abitur 2025, Information zu den prüfungsrelevanten Inhalten für die Abiturprüfung Erdkunde in den Abiturprüfungsjahren 2025, 2026, 2027, 2028 und 2029, Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, abgerufen am 02.10.2026

  3. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Klima“

    • Planetarisches Druck- und Windsystem der Erde und räumliche Verlagerung der Druck- und Windgürtel in Abhängigkeit vom Sonnenstand
    • Globales Klima mit Hilfe der allgemeinen Zirkulation der Erde und örtlich wirksamer Klimafaktoren
    • Geographische Einordnung eines Raumes und relieforientierte Grobgliederung
    • Nutzung einer Klimaklassifikation, etwa nach Siegmund/Frankenberg oder Köppen/Geiger, zur Beschreibung des Klimas und als Orientierungsraster

    Im Klartext

    Das planetarische Druck- und Windsystem der Erde, die allgemeine Zirkulation und eine Klimaklassifikation als globales Orientierungsraster.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Grundkurs, Hauptphase (Erprobungsphase, Stand 2020), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.08.2020, abgerufen am 02.10.2026

  4. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Vegetation“

    • Typische Merkmale der wichtigsten Vegetationszonen der Erde
    • Zusammenhänge zwischen klimatischen Gegebenheiten und der potenziell-natürlichen Vegetationsgliederung
    • Angepasstheiten der Vegetation an unterschiedliche klimatische Bedingungen
    • Unterschied zwischen potenziell-natürlicher und realer Vegetation der Erde

    Im Klartext

    Die wichtigsten Vegetationszonen der Erde und ihr Zusammenhang mit den klimatischen Gegebenheiten.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Grundkurs, Hauptphase (Erprobungsphase, Stand 2020), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.08.2020, abgerufen am 02.10.2026

  5. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Die Tropen, anthropogene Einflüsse in ein naturnahes Ökosystem“

    • Verbreitung der tropischen Vegetation in Abhängigkeit vom Klima, geringe Fruchtbarkeit tropischer Roterden
    • Vegetationsgeographische Gliederung und Analyse eines Raumes in den inneren Tropen, etwa Costa Rica oder Amazonastiefland
    • Ecofarming als ökologisch angepasste Wirtschaftsform in den Tropen
    • Plantagenwirtschaft an einem konkreten Beispiel, etwa Palmölanbau, ihre Nachhaltigkeit sowie Ursachen und Folgen der Regenwaldzerstörung

    Im Klartext

    Klima und Vegetation der Tropen am Beispiel eines Raumes wie Kamerun sowie Plantagenwirtschaft und Regenwaldzerstörung mit agrargeographischem Schwerpunkt.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Grundkurs, Hauptphase (Erprobungsphase, Stand 2020), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.08.2020, abgerufen am 02.10.2026

  6. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Arider Raum, Notwendigkeit des nachhaltigen Umgangs mit Wasser“

    • Klimatische und vegetationsgeographische Gegebenheiten der Trockenwüsten der Erde, Entstehung verschiedener Wüstentypen, etwa Wendekreiswüsten
    • Klimatische und hygrische Gegebenheiten im Bereich des Aralsees, Auswertung thematischer Karten zu Wasserhaushalt und Landschaftswandel
    • Syndromansatz als Möglichkeit der Erforschung globaler Umwelt- und Entwicklungsprobleme
    • Nachhaltiger Umgang mit Wasser und nachhaltige Sicherung der Wasserversorgung weltweit

    Im Klartext

    Klimatische und vegetationsgeographische Gegebenheiten der Trockenwüsten sowie der Syndromansatz am Beispiel des Aralsees.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Grundkurs, Hauptphase (Erprobungsphase, Stand 2020), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.08.2020, abgerufen am 02.10.2026

  7. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Wirtschaftsräume im Wandel“

    • Grundlegende Entwicklungen der Wirtschaftsstruktur eines Industrielandes am Beispiel Deutschlands
    • Harte und weiche Standortfaktoren und ihre Bedeutung für die Ansiedlung von Unternehmen
    • Analyse und Bewertung des Strukturwandels im Ruhrgebiet oder im Saarland an einem konkreten Beispiel, etwa Phoenix-See, CentrO oder Saarterrassen Burbach

    Im Klartext

    Grundlegende Entwicklungen der Wirtschaftsstruktur Deutschlands sowie Strukturwandel im Ruhrgebiet oder im Saarland anhand harter und weicher Standortfaktoren.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Grundkurs, Hauptphase (Erprobungsphase, Stand 2020), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.08.2020, abgerufen am 02.10.2026

  8. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Städte im Wandel“

    • Geographisch relevante Merkmale einer Stadt und verschiedene Stadtbegriffe
    • Physiognomische und funktionale Merkmale der City als Wirtschaftszentrum, Ursachen und Folgen der Suburbanisierung
    • Funktionale Gliederung einer Stadt, Ursachen und Folgen von Segregation und Gentrifizierung
    • Ökologische Probleme von Städten in Deutschland und Aspekte einer nachhaltigen Stadtentwicklung an einem konkreten Beispiel, etwa Quartier Vauban in Freiburg
    • Durchführung eines Unterrichtsgangs zur Stadtgeographie mit Exkursionsprotokoll

    Im Klartext

    Geographisch relevante Merkmale von Städten, die City als Wirtschaftszentrum, Suburbanisierung sowie Segregation und Gentrifizierung, mit stadtökologischem Schwerpunkt.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Grundkurs, Hauptphase (Erprobungsphase, Stand 2020), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.08.2020, abgerufen am 02.10.2026

  9. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Disparitäten in Europa“

    • Verortung wichtiger Flüsse, Gebirge sowie Industrie- und Ballungsräume Europas
    • Wirtschaftsindikatoren zur Analyse der Wirtschaftsstruktur eines Landes, Analyse sozioökonomischer Disparitäten in Europa
    • Wirtschaftsstruktur eines strukturschwachen Landes in Europa, etwa Bruttoinlandsprodukt, Handelsbilanz, Export-/Importstruktur, Erwerbsstruktur
    • Vergleich der Wirtschaftsstruktur eines strukturschwachen mit der eines strukturstarken Landes in Europa, zum Beispiel Deutschland

    Im Klartext

    Sozioökonomische Disparitäten in Europa anhand von Wirtschaftsindikatoren, mit wirtschaftsgeographischem Schwerpunkt auf einem strukturschwachen Land.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Grundkurs, Hauptphase (Erprobungsphase, Stand 2020), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.08.2020, abgerufen am 02.10.2026

  10. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Globale Entwicklungsdisparitäten“

    • Pro-Kopf-Einkommen, Human-Development-Index (HDI) und Sustainable Development Goals-Index (SDGI) als Klassifizierungsmöglichkeiten von Staaten
    • Unterscheidung von Entwicklungsständen anhand ökonomischer, sozialer, demographischer und ökologischer Indikatoren, Einordnung als Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer
    • Ziele für eine nachhaltige Entwicklung nach der Agenda 2030
    • Modell des demographischen Übergangs und Unterschiede zwischen globalem Norden und globalem Süden

    Im Klartext

    Indikatoren zur Klassifizierung von Staaten wie HDI und SDGI, die Agenda 2030 sowie das Modell des demographischen Übergangs.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Grundkurs, Hauptphase (Erprobungsphase, Stand 2020), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.08.2020, abgerufen am 02.10.2026

  11. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Metropolisierung und Marginalisierung“

    • Weltweiter Prozess der Verstädterung und Urbanisierung, Veränderung der räumlichen Verteilung der größten Agglomerationen im Zeitverlauf
    • Abgrenzung von Megastädten, Metastädten, Metropolen und Global Cities, ihre weltweite Verteilung
    • Ursachen und Folgen des Wachstums von Megastädten an einem gewählten Raumbeispiel, etwa São Paulo
    • Zunehmende Vulnerabilität städtischer Agglomerationen im Zusammenhang mit Metropolisierung, Marginalisierung und Klimawandel

    Im Klartext

    Der weltweite Verstädterungsprozess, die Abgrenzung von Megastädten, Metropolen und Global Cities sowie eine stadtgeographische Raumanalyse, etwa São Paulo.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Grundkurs, Hauptphase (Erprobungsphase, Stand 2020), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.08.2020, abgerufen am 02.10.2026

  12. verbindlich

    Wortlaut der Vorgabe

    „Tourismus als Entwicklungschance“

    • Entwicklung des Massentourismus weltweit, globale Verteilung des Ferntourismus
    • Attraktivität eines Raumbeispiels für die touristische Nutzung und dessen Lagebeziehungen
    • Die vier Raumkonzepte der Geographie und unterschiedliche Raumwahrnehmung verschiedener Akteure
    • Massentourismussyndrom, Kriterien nachhaltigen Reisens sowie positive und negative Folgen touristischer Nutzung

    Im Klartext

    Die weltweite Entwicklung des Massentourismus sowie eine Raumanalyse mit touristischem Schwerpunkt, etwa Bali, einschließlich der vier Raumkonzepte der Geographie.

    Quelle: Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Grundkurs, Hauptphase (Erprobungsphase, Stand 2020), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.08.2020, abgerufen am 02.10.2026

Quellen
  1. Lehrpläne und Prüfungsanforderungen der gymnasialen Oberstufe Saar, Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, abgerufen am 02.10.2026
  2. Abitur 2025, Information zu den prüfungsrelevanten Inhalten für die Abiturprüfung Erdkunde in den Abiturprüfungsjahren 2025, 2026, 2027, 2028 und 2029, Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, abgerufen am 02.10.2026
  3. Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Leistungskurs, Hauptphase (Erprobungsphase, 2019), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.03.2019, abgerufen am 02.10.2026
  4. Lehrplan Erdkunde, Gymnasiale Oberstufe, Grundkurs, Hauptphase (Erprobungsphase, Stand 2020), Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Stand 01.08.2020, abgerufen am 02.10.2026